Reise-Sicherheitstipps

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Einmal um die ganze Welt und die Taschen voller Geld… schön gesagt. Nur weckt das auch Begehrlichkeiten bei Langfingern. Und neben Diebstahl lauern noch ganz andere Gefahren…

Safety First! Wichtige Reise-Sicherheitstipps 2018

 

Reiseland

Das deutsche Auswärtige Amt ist die erste Online-Anlaufstelle, wenn du dich zu folgenden Themen über dein Reiseziel informieren möchtest. Die Reise- und Sicherheitshinweise sowie Reisewarnungen sind tagesaktuell:

  • Aktuelle Hinweise
  • Landesspezifische Sicherheitshinweise
  • Allgemeine Reiseinformationen
  • Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger
  • Besondere Zollvorschriften
  • Medizinische Hinweise

Wähle unter diesem Link zuerst das Land aus und informiere dich dann genau über Gefahren, Gepflogenheiten, Gesundheit und Einreisebestimmungen.

 

Sicherheit im Straßenverkehr

  • „Do as the locals do“. Folge doch einfach einem Einheimischen beim Überqueren der Straße. In seinem Windschatten sollte es sicherer sein.
  • Linksverkehr in vielen Ländern. Unachtsamkeit kann tödliche Folgen haben. Sicher ist es ungewohnt in den ersten Tagen in die „falsche“ Richtung zu schauen. Die gute Nachricht ist, du gewöhnst dich schnell daran.

Neben dem Vereinigten Königreich, Australien und Südafrika gibt es eine Reihe weiterer Länder mit Linksverkehr:

Bangladesh, Botswana, Brunei, Hong Kong, Kenia, Indien, Indonesien, Irland, Malediven, Malta, Mauritius, Nepal, Simbabwe, Singapur, Sri Lanka, Tansania, Thailand und viele Karibik Inseln.

 Reise-Sicherheitstipps Linksverkehr

Look left – nicht nur London

 

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Transport – Reise-Sicherheitstipps

Bus und Bahn:

  • Taschendiebe: Rucksack nach vorn, Handy und Portmonee aus den Hosentaschen und im Rucksack verstauen. Beim Anrempeln kann auch aus der Jacken-Innentasche heraus gestohlen werden. Taschen ebenfalls vor die Brust. Ein Trick ist, mit einer Rasierklinge die Tasche aufzuschlitzen. 

Taxi:

  • Grab AppPreis absprechen, falls du die Sprache nicht verstehst, einen kleinen Zettel und einen Stift zur Hand haben, um den Preis notieren zu lassen. Beim Bezahlen den Geldschein bedeutungsvoll überreichen. Somit kann einem Betrugsversuch, weniger Geld herauszubekommen, vorgebeugt werden. Immer nachzählen. Alternativen zu den herkömmlichen Taxis sind Apps wie Uber (weltweit) oder Grab in Südostasien. Der Preis wird dir nach Eingabe deines Ziels angezeigt und du erhältst einen Fahrer, den du auch nach der Fahrt bewerten kannst.

Auf der Straße:

  • In vielen Ländern findest du streunende Hunde, die von Müll und Almosen leben. Leider bergen sie auch die Gefahr eines Bisses mit der Übertragung der Tollwut. Fatalerweise kannst du den Tieren nicht ansehen, ob sie infiziert sind. Weltweit sterben jährlich über 50.000 Menschen an dem Virus. Bitte beachte folgende Massnahmen:
  • Streunende Hunde nicht anschauen, gegen den Wind laufen, nicht streicheln, nicht füttern, nicht erschrecken. Den Rucksack als Abwehrmittel bereit halten. Katzen können so süß sein. Aber auch sie können dich durch Beissen und Kratzen mit Tollwut anstecken.

 

  • Sei darauf gefasst, dass du in Touristengegenden angesprochen wirst. Aus reiner Neugier oder um das vorhandene Englisch auszuprobieren. Es gibt jedoch auch das Verwickeln in ein Gespräch, um dir wenig später einen Teppich, Zigarren, Kokain oder Parfüm zu verkaufen. Hier heißt es, freundlich abzulehnen, sich zu verabschieden und unbeirrt den Weg fortzusetzen.

 

  • Gerne bietet man dir auch eine geführte Tour an. Da muß der gesunde Menschenverstand entscheiden, ob man das Angebot annimmt. Grundsätzlich solltest du nicht paranoid auf jeden Kontakt reagieren. Und vielleicht ist es ja diesmal doch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

 

  • Ein ganz anderes Thema ist die Sicherheit auf der Straße, nach Einbruch der Dunkelheit. In den Tropen wird regelrecht gegen 18 Uhr „das Licht ausgeschaltet“, die Sonne verschwindet abrupt hinter dem Horizont und hinterlässt eine plötzliche Dunkelheit. In vielen Ländern auf die Südhalbkugel sind die Straßenbeleuchtungen eher dürftig. Weiterhin gibt es auch oft keine vernünftigen Gehwege. Also läufst du fast auf der Straße. Das ist nicht ungefährlich. Gehe am besten auf der Seite, so dass entgegenkommende Autos auf dich zukommen. Trage unbedingt helle Kleidung oder reflektierende Elemente.

 

  • Nach Geschäftsschluss, gegen 18 Uhr, im Zentrum größerer Städte, leeren sich die Straßen und ein Gefühl von Unsicherheit wird dich ergreifen. Das kommt nicht von ungefähr, da es zu dieser Zeit – in den Downtown Gegenden – ein erhöhtes Überfallrisiko gibt. In dieser Situation lieber 5 EUR für ein Taxi investieren, als sich einem Risiko auszusetzen und unbedarft durch verlassene Häuserschluchten zu spazieren.

 

Reflektierende Rucksäcke & Taschen

 

 

Hotel/Hostel/B&B/Strandhütte

  • Um nicht verloren zu gehen, ist es ratsam am ersten Tag ein Handyfoto vom Hotel und – falls vorhanden – dem Straßennamen zu machen. Auch eine GPS Markierung (Meine Orte) auf deiner Karten-App ist schnell erledigt.

 

  • Morgens Schuhe ausschütteln, da Spinnen die warme Feuchte lieben.

 

  • Mobiler Fensteralarm: Sichere dein Hotel/Hostel/B&B Fenster mit einem mobilen Alarm, der in einer Minute angebracht ist

 

  • Gummi-Türstopper: Ein Gummistopper für die Tür gibt dir ein hohes Maß an Sicherheit.

 

  • Mobile Tracker für dein Notebook oder dein Gepäck. Die Technik ist wohl noch nicht ganz ausgereift. Aber die Idee ist fantastisch, mit einem münz-großen Tracker dein Hab und Gut zu orten.

 

  • Wertsachen im Hotelsafe abgeben. Den Geldbetrag notieren. Siehe auch folgenden Blog Beitrag.

 

 

Strand

Reise-Sicherheitstipps - Sicherheit am Strand

  • Etwas kurios mutet der Hinweis auf „tödliche“ Kokosnüsse an. Doch bei einem Gewicht von 4 Kilo, einer Fallgeschwindigkeit von 80 Km/h aus einer Höhe von 25 Metern, kann das Nickerchen unter Palmen schnell zur letalen Falle werden.

 

  • Vor dem Baden gehen einen Nachbarn bitten, ein Auge auf deine Sachen zu werfen.

 

  • Internationale Flaggenfarben am Strand: gelb-rot in einer Fahne – alles ok, gelb – für ungeübte Schwimmer kann es gefährlich werden, rot – Baden und Schwimmen verboten.

 

  • Nur das Nötigste an den Strand mitnehmen. Zum „Planschen“ könnte das Handy in einer wasserdichten Hülle auch mit ins Wasser genommen werden.

 

  • Die Unterwasser-Strömung nie unterschätzen. Sie kann dir die Beine regelrecht wegreißen.

 

  • Erkundige dich in deiner Unterkunft über Gefahren im Wasser, w.z.B. Haie und Quallen und wann sie auftreten.

 


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